24. Januar 2014

Design Director spricht über Ähnlichkeiten zwischen Mittelerde: Mordors Schatten und Assassin's Creed

Der erste Gameplay-Trailer zu Warners Mittelerde: Mordors Schatten zeigt nicht nur Ähnlichkeiten zu Warners Batman-Spielen, sondern auch mit Ubisofts Assassin's Creed.

Das fiel auch dem früheren Combat Designer von Assassin's Creed 2, Charles Randall, auf (via IGN).

„Ernsthaft, kann mir jemand sagen, wie AC2-Code und -Assets in dieses Mittelerde-Spiel gelangt sind?", so Randall auf Twitter. „Das ist mein Code in diesem Spiel!"

„Ich habe zwei Jahre auf AC2 gestarrt. Ich weiß es, wenn ich es sehe."

Wie er später klarstellte, wollte er damit aber nicht andeuten, dass Entwickler Monolith möglicherweise in irgendeiner Form Programmcode übernommen oder gar gestohlen hätte.

Michael de Plater, Design Director von Mordors Schatten, gab jedenfalls gegenüber Eurogamer an, dass man das Spiel nicht bewusst in die Richtung eines Assassins's Creed entwickelt hätte. Das Gespräch fand statt, noch bevor Randall diese Äußerungen auf Twitter tätigte, also sind de Platers Aussagen keine direkte Reaktion darauf. Aber nichtsdestotrotz ist Randall nicht der Einzige, den gewisse Elemente auch an Assassin's Creed erinnern.

Und obwohl de Plater zuvor zwar selbst bei Ubisoft als Creative Director arbeitete, war er doch nie an der Entwicklung von Assassin's Creed beteiligt, sondern war bei Ubisoft Montpellier tätig.

„Wir haben nicht so sehr über sie [die AC-Spiele] nachgedacht", sagt er. „Wir wollten einfach ein Third-Person-Action-Adventure mit offener Welt machen. Und nun, da wie diese Stealth-Mechaniken und Nahkämpfe haben und ihr hinter feindlichen Linien andere Leute jagt, kommen diese Vergleiche vielleicht auf. Wir haben das Spiel definitiv nicht bewusst in diese Richtung entwickelt."

„Attentate auf hochrangige Feinde sind sicherlich ein wichtiger Bestandteil [von Mordors Schatten]. Aber das bieten viele Spiele. Es ist nicht nur Assassin's Creed. In vielen Spielen jagt man bestimmte Ziele aus einer Hierarchie."

Es ist ein Ansatz, den de Plater und Monolith mit den neuen Konsolen erweitern, ihn freier und persönlicher machen wollen. Das Resultat ist das Nemesis-System. Man kann Feinden öfter begegnen, sofern man sie nicht gleich ins Jenseits befördert, sie entwickeln sich weiter, werden stärker und bringen am Ende eine größere Belohnung ein.

Mordors Schatten befindet sich schon eine Weile in der Entwicklung und zwischenzeitlich arbeitete Monolith auch an kleineren Titeln wie Gotham City Imposters oder Wächter von Mittelerde.

„Es ist eine Menge Arbeit", sagt er. „Open-World-Spiele sind herausfordernd. Niemand wusste, dass wir daran arbeiten."

Mittelerde: Mordors Schatten soll 2014 für PC, Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen.

Quelle: Eurogamer.de

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