02. Dezember 2013

Leserwahl: Die Top 50 Spiele des Jahres 2013

Das Jahr 2013 steht natürlich ganz im Zeichen der neuen Konsolengeneration. Die neuen Geräte sind noch frisch und viele Spieler freuen sich bereits jetzt wie ein kleines Kind zu Weihnachten - oder werden eben erst zum Weihnachtsfest beschenkt. Auch wenn hier und da noch nicht alles reibungslos läuft und die Entwickler sich noch gänzlich an die neue Hardware gewöhnen müssen, können wir uns doch sicherlich wieder auf viele tolle Spielejahre freuen.

Gleichermaßen stand 2013 im Zeichen - wie sollte es anders sein - so einiger großer Fortsetzungen und Big-Budget-Titel, auch wenn nicht alle davon letztlich überzeugen konnten. Ninja Theorys DmC: Devil May Cry war zwar ein gutes Spiel, sorgte aber im ersten Monat des Jahres bereits für Aufruhr unter manchen Fans. Das ging sogar so weit, dass man sich an der Haarfarbe von Dante störte.

Ganz andere Probleme hatte da schon Gearbox' Aliens: Colonial Marines. Lange in Arbeit, oftmals verschoben und am Ende auch nicht wirklich gut. Während der Entwicklung lief vieles schief oder nicht so, wie es sollte. Nach den beiden tollen Borderlands-Teilen verpasste Gearbox seiner Reptutation mit dem Alien-Shooter doch einen leichten Knacks.

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Leichter hatten es da im Februar schon Dead Space 3, Crysis 3 und Metal Gear Rising: Revengeance. Allesamt durchaus gute Titel, auch wenn sie nicht als die Blockbuster entpuppten, die sich die Publisher sicher gewünscht hatten. Es folgte eine kleine Prequel-Welle, angefangen mit Tomb Raider, das hinter den offensichtlich zu hohen Erwartungen von Square Enix zurückblieb. Über Verkaufszahlen auf dem Niveau eines Tomb Raider hätte man sich bei Microsoft und Sony im Hinblick auf Gears of War: Judgment und God of War: Ascension aber sicherlich gefreut. Bei beiden Franchises scheint bei den Spielern eine gewisse Müdigkeit eingesetzt zu haben.

Strategen konnten sich in den Folgemonaten unter anderem mit StarCraft 2: Heart of the Swarm, Company of Heroes 2, Total War: Rome 2 und SimCity beschäftigen, wobei hier Letzteres für einiges an Unmut sorge. Das fing bei Serverproblemen an, wodurch aufgrund des Always-on-Zwangs zu Beginn viele nicht spielen konnten, und zog sich bis hin zu den für viele zu kleinen Maps im Spiel. Zumindest an einem Offline-Modus wird derzeit gearbeitet, größere Karten wurden aber ausgeschlossen.

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Actionspieler und Shooter-Fans wurden in diesem Jahr ebenfalls gut bedient. BioShock Infinite schickte euch hinauf in die Wolken, Metro: Last Light hinab in den Untergrund, während Capcoms Remember Me ein futuristisches Paris zeigt. Abseits dessen feierte Sam Fisher in Splinter Cell: Blacklist seine gelungene Rückkehr, Volition bot mit Saints Row 4 jede Menge bekloppten Spaß, Payday 2 entpuppte sich als Überraschungshit und Guerrilla Cambridge bescherte der PlayStation Vita mit Killzone: Mercenary ihren ersten richtig guten Shooter.

Das indes nicht alles Gold ist, was glänzt, bewiesen in diesem Jahr Spiele wie das lange verschollene Ride to Hell: Retribution oder The Walking Dead: Survival Instinct, das verglichen mit Telltales Walking-Dead-Versoftung regelrecht verblasst. Mit Spannung erwartet wurde The Last of Us, mit dem Naughty Dog bewies, dass sie außer Uncharted auch noch andere Sachen wirklich gut können. Diablo 3 sorgte auf den Konsolen für Sammelwut, The Bureau: XCOM Declassified versuchte das XCOM-Spielprinzip ins Third-Person-Shooter-Gewand zu übertragen, mit Shadowrun Returns erschien eines der vielen via Kickstarter finanzierten Projekte, Nintendo zeigte mit Pikmin 3, dass auch für die Wii U noch Spiele erscheinen und Daedalic lieferte mit Das Schwarze Auge: Memoria eine Adventure-Perle ab.

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Und dann kam der September. Oder anders gesagt: Der Monat, in dem sich kaum jemand anderes traute, sein Spiel zu veröffentlichen, denn da gab es ja noch Grand Theft Auto 5, das in dem Monat alles andere in den Schatten stellte. Es folgten mit Beyond: Two Souls ein neues Werk von Quantic Dream, mit Sonic: Lost World ein neues Abenteuer des blauen Igels sowie mit Batman: Arkham Origins ein weiteres Prequel.

Und dann gab es da natürlich noch die Next-Gen-Launch-Titel wie Forza Motorsport 5, Ryse: Son of Rome oder auch Killzone: Shadow Fall, aber ebenso auch die fast schon obligatorischen Spiele, mit denen so ziemlich in jedem Jahr zu rechnen ist: Battlefield 4, Assassin's Creed 4: Black Flag, Call of Duty: Ghosts, Need for Speed: Rivals, FIFA 14 und PES 2014.

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Abseits dessen erfreuten sich natürlich auch die Indie- und Download-Spiele weiter ungebremster Beliebtheit, darunter Titel wie The Stanley Parable, The Swapper, Brothers: A Tale of Two Sons, Monaco: What's yours is mine oder auch Far Cry 3: Blood Dragon, um nur einige zu nennen.

Zusammengefasst lässt sich aber sagen: Es sind eine ganze Menge (gute) Spiele erscheinen. Zu viele für eine Top 10, die man mal eben schnell zusammenstellen kann. Welche Spiele waren also für euch "herausragend" oder "brillant", haben euch Stunden, Tage und Wochen vor den Bildschirm gefesselt? Was hat euch unterhalten, berührt, zum Lachen gebracht oder gar traurig gemacht? Kandidaten dafür gibt es sicherlich einige. Doch wo stehen sie in eurem persönlichen Ranking? Auf den ersten drei Podestplätzen oder doch eher im restlichen Feld? Es ist manchmal keine einfache Wahl, aber das hat ja auch niemand behauptet.

Exakt diese Informationen wollen wir euch ab heute entlocken. Denn ihr seid, wie jedes Jahr, dazu auserkoren, die euer Meinung nach besten Spiele des Jahres aufzustellen. Namentlich die "Eurogamer Top 50 Spiele des Jahres 2013". Wer schon seit geraumer Zeit zu unserer stattlichen Familie zählt, kennt den Ablauf. Für alle anderen hier noch einmal eine Erklärung: Nachfolgend präsentieren wir euch eine gewaltige Auswahl an diesjährigen Titeln, von denen ihr insgesamt zehn per simplem Pulldown-Menü auswählen könnt. Wie immer gilt: Die Liste umfasst nur jene Spiele, die a) in Deutschland erschienen und b) im Handel erhältlich sind. Indizierte Spiele und auch solche, die ihr importieren müsst, sind folglich nicht mit von der Partie. Fünf Stück müsst ihr dabei mindestens auswählen, der Rest ist optional. Es wäre natürlich trotzdem schön, wenn ihr alle Punkte vergebt, die euch zur Verfügung stehen. Ebenso obligatorisch ist der Eintrag eines Grundes, warum für euch dieses oder jenes Spiel in die Top 50 2013 gehört.

Wichtiger Hinweis: Wie schon im letzten Jahr ist es auch diesmal von entscheidender Bedeutung, in welcher Reihenfolge ihr die Spiele anlegt. Beziehungsweise die ersten drei eurer Favoriten. Selbige erhalten nämlich zusätzliche Punkte. Platz 1 eurer Liste bekommt stattliche acht Punkte, Platz 2 ganze vier Punkte und Platz 3 immerhin noch zwei Zähler. Die restlichen Kandidaten eurer Liste müssen sich mit einem Punkt begnügen.

Ebenfalls wichtig: Wenn ihr Änderungen an eurer Auswahl vornehmen wollt, könnt ihr einfach nochmal eine neue Rangliste wählen und diese abschicken - die vorherige Einsendung wird dadurch überschrieben. Beachtet aber, dass zuvor abgegebene Kommentare dann gelöscht werden. Ihr müsstet sie also, wenn ihr eure Wahl anpasst, erneut eintragen.

Die Auswertung selbst findet in einem fünfteiligen Countdown-Special in den Tagen vor/zwischen Weihnachten und Neujahr statt, unterlegt mit euren Kommentaren.

Und weil wir wissen, wie anstrengend so ein Geklicke sein kann und mit wie viel Mühe und Zeitaufwand es verbunden ist, möchten wir euch natürlich auch dieses Jahr wieder angemessen entschädigen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir daher eine fabrikfrische Xbox One. Der Gewinner wird im letzten Teil des Specials - Platz 10 bis 1 - bekannt gegeben.

Also worauf wartet ihr noch? Verhelft eurem Favoriten zum möglichen Gewinn und stimmt bei der Leserwahl zur Top 50 des Jahres 2013 ab. Und mit etwas Glück werdet dann auch ihr selbst beschenkt.

Quelle: Eurogamer.de

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