03. September 2013

BioWare verspricht 'immersivere Welt' für Dragon Age: Inquisition auf PC, PS4 und Xbox One

Dragon Age: Inquisition soll laut BioWare auf dem PC, der PlayStation 4 und der Xbox One von einer „immersiveren Welt" profitieren.

Wie Producer Cameron Lee gegenüber Eurogamer angab, sind die grafischen Unterschiede zwischen PC, PS4, Xbox One und den Current-Gen-Versionen „gewaltig."

„In der Gen 4 [EAs Bezeichnung für die Next-Gen] seht ihr deutlich bessere Grafik und, was noch wichtiger ist, eine viel immersivere Welt", verspricht er. „Die Welt ist sehr viel reichhaltiger, hat mehr Tiefe. Wir können mehr Dinge auf dem Bildschirm darstellen. Es gibt mehr NPCs, die Welt ist lebendiger."

„Das mag zwar eine eher subtile Sache sein, steigert aber im Vergleich zu den Gen-3-Plattformen mit der Zeit die Bindung zum Spiel."

„Die Unterschiede bei den visuellen Details sind gewaltig", erklärt Lee. „Zum Beispiel die Shader, die man auf Basis verschiedener Wetterbedingungen für Charaktere nutzen kann. Oder unser Build-up-System. Wenn ihr durch Schlamm lauft, sammelt sich immer mehr davon an den Beinen. Und wenn ihr kämpft, kommt noch Blut auf diesen Schlamm dazu."

„Einer unserer Grafik-Programmierer hat einen Nug genommen und all die verschiedenen Layer benutzt. Letzen Endes sah der Nug so aus, als hätte man ihn in Schokolade getaucht, weil so viel Zeug auf ihm war. Das ist alles in der Gen 4 möglich. Und diese Unterschiede werdet ihr auch sehen."

„Die visuellen Effekte der Zaubersprüche sind auf der Gen 4 und High-End-PCs wirklich unglaublich. Auf den Gen-3-Plattformen gibt es sehr viel weniger Details. Wenn Vivienne diesen großen Feuersturm herbeizaubert, sieht das auf der Gen 4 und High-End-PCs wirklich brillant aus. Solche Sachen machen das Ganze auf der Gen 4 zu einem echten Erlebnis."

Bislang sind das lediglich optische Verbesserungen, aber laut Lee profitiert davon auch das Gameplay. Man könne auf den Next-Gen-Plattformen einfach viel mehr erreichen, interessantere Landschaften generieren und so den Entdeckerdrang fördern.

„Wenn ihr um eine Ecke lauft, weil ihr auf der Gen 4 zuvor nicht durch die Blätter und Bäume sehen konntet, erblickt ihr vielleicht plötzlich etwas Interessantes und Cooles, von dem ihr nicht wusstet, dass es da war. Man hat wirklich das Gefühl, etwas entdeckt zu haben. Auf der Gen 3 kann man aufgrund der weniger vorhandenen Blätter auch weiter sehen. Es beeinflusst euer Spielerlebnis auf subtile Art und Weise. Im Endeffekt ist es zwar immer noch das gleiche Spiel, auf einer besseren Plattform hat man jedoch das bessere Spielerlebnis."

Laut Lee steht die Gen 4 bei Dragon Age: Inquisition im Fokus. „Wir entwickeln es auf echten High-End-PCs, die euer Gesicht zum Schmelzen bringen würden. Und dann schauen wir, wie wir das für die Gen-3-Plattformen runterfahren können."

In puncto Features habe man auf allen Plattformen aber überwiegend das gleiche Spiel: „Wir werden hier nichts in der Gen 3 einschränken, weil wir nicht wollen, dass sich die vielen Leute dort dann womöglich betrogen fühlen."

Zu etwaigen Plänen hinsichtlich der Nutzung des zweiten Bildschirms, Kinect oder PlayStation Move will man noch nicht allzu viel sagen.

„Das Spiel erscheint ein Jahr nach dem Launch der Plattformen. Wir haben auf jeden Fall einige Ideen, aber wir werden abwarten, wie die Leute reagieren. Wir warten einfach ab und sehen, was passiert. Derzeit gibt es also keine Unterschiede zwischen den Plattformen."

Dragon Age: Inquisition erscheint im Herbst 2014 für PC, Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 3 und Xbox 360.

Quelle: Eurogamer.de

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