28. August 2013

FIFA 14: Was unterscheidet die Current- und Next-Gen-Versionen voneinander?

Die Next-Gen-Version von FIFA wird nach Angaben von EAs David Rutter nicht nur eine Auflösung von 1080p bieten, sondern auch realistischere Zuschauer und ein glaubwürdigeres Verhalten der Spieler.

Vor zwei Jahren hat man demnach mit der Arbeit an den PS4- und Xbox-One-Versionen begonnen, gleichzeitig feiert EAs Ignite-Engine ihre Premiere.

„Wir haben viel Zeit damit verbracht, das funktionierende FIFA rüberzubringen und dann darauf aufzubauen", so Rutter gegenüber Eurogamer. „Das FIFA, das du jetzt spielst - daran haben wir vielleicht 18 Monate gearbeitet. Aber es gab davor eine Menge Vorbereitungen und Dinge zu erledigen."

„Es gab zwei Dinge, die wir sofort umgesetzt haben. Eines war der Sprung auf 1080p, um zu sehen, ob es einen Unterschied macht, denn 1080p ist teuer. Es betrifft eine Menge grafische Elemente. Wir waren skeptisch, doch letzten Endes auch froh darüber, weil es einen deutlichen Unterschied macht. Das hatte anfänglich den größten Einfluss auf die Performance."

Andererseits wollte man sich dem Verhalten der Spieler widmen und ebenso einige weniger authentische Elemente der Reihe anpacken.

„Wir standen schon immer - vermutlich - an der Spitze der Animationstechnologien in Videospielen", so Rutter. Wir haben auf der Xbox One und PS4 ungefähr zehnmal so viele Animationen wie auf den Current-Gen-Konsolen."

„Wir wollten das Verhalten der Spieler und der KI verbessern. Eine Menge davon hat mit der Physik zu tun, Entscheidungen und ihren Bewegungsabläufen und hier werden rund viermal mehr Daten berechnet."

Daraus resultiert ein Feature namens „Pro Instincts", wodurch Spieler auf dem virtuellen Rasen mehr oder weniger „in die Zukunft blicken", besser auf das reagieren können, was passiert.

„Ein Spieler läuft über den Rasen und dann grätscht jemand in ihn hinein", erklärt er. „Derzeit passieren dann zwei Dinge: Entweder trifft er das Bein oder nicht. In der neuen Konsolengeneration gibt es so viele Nuancen bei jeder möglichen Kollision und der Spieler versucht sich so zu positionieren, dass er nicht getroffen wird."

Eine Menge Arbeit steckt man auch in die Zuschauer. Die sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch eine ansprechende Atmosphäre vermitteln, eine Seele haben. Durch die größere Leistung auf den Next-Gen-Konsolen gibt es etwa vollständig gerenderte Zuschauer, nicht irgendwelche flachen Bitmaps.

„Wenn man nach oben in die Ränge blickt und die Leute abgehen... selbst für uns im Team sind diese Momente absolut fantastisch. Es hat keine Effekte auf das Gameplay, verstärkt aber die Emotionen beim Spielen, das ist eine ziemlich tiefgreifende Angelegenheit."

Gleichzeitig ist man zuversichtlich, ein besseres Next-Gen-Debüt abliefern zu können als noch bei FIFA 06: Road to FIFA World Cup.

FIFA 14 erscheint am 26. September 2013 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3, die Xbox-One- und PS4-Versionen folgen später zum Launch der Next-Gen-Konsolen.

Quelle: Eurogamer.de

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