28. August 2013

DICE bekräftigt erneut: Kein jährliches Battlefield geplant

Macht Electronic Arts Battlefield zu einem jährlichen Franchise? Nicht, wenn es nach Entwickler DICE geht.

„Ich denke, die grundsätzliche Battlefield-Idee hier bei DICE ist... Wir können hier bei DICE nicht jedes Jahr ein Spiel entwickeln", erklärt Executive Producer Patrick Bach im Gespräch mit VideoGamer.

„Du hast es zum Beispiel bei Battlefield 3 gesehen. Es ist nicht so, als hätte es schnell wieder ein neues Battlefield gebraucht. Du hast Premium erwähnt - wir hatten 18 Monate voller Battlefield und währenddessen wollen die Leute einfach mehr. Es ist nun fast zwei Jahre her und die Leute haben das Gefühl, dass sie ständig spielen - es gibt noch immer sehr viele BF3-Spieler. Im Allgemeinen würde ich also sagen, die Leute wollen das ganze Jahr über Battlefield haben."

Die Lücke, die Medal of Honor im Portfolio von EA hinterlässt und die 2014 weder Titanfall noch Star Wars: Battlefront füllen werden, wird also auch nicht durch ein neues Battlefield gestopft.

Aber wie sieht die Zukunft der Serie aus? Verabschiedet man sich vom Gedanken einzelner Teile und entwickelt stattdessen eine Plattform, die dann immer weiter mit Maps und Kampagnen erweitert wird?

„Vielleicht könnte es das", so Bach. „Du sprichst da etwas an, das wir auch selbst bemerkt haben. Battlefield verwandelt sich fast in eine Plattform für First-Person-Shooter- oder Fahrzeugkämpfe, bei der die Leute immer mehr Dinge wollen, aber mit der gleichen Spielmechanik."

„Ich weiß es nicht. Vielleicht wäre das wirklich clever, womöglich aber auch der absolut falsche Schritt. Einige Spiele tun das bereits, zum Beispiel MMOs, und es gibt einige Free-to-play-Spiele, die auf der gleichen Plattform aufbauen. Es geht also mehr um die Zielgruppe und um die Organisation."

„Die Dinge, die wir nach Battlefield 4 tun, hätten wir [bei Battlefield 3] einfach nicht tun können. Es ist nicht das gleiche Spiel. Einiges mag sich vielleicht ähnlich anfühlen und so aussehen, aber blickt man erst einmal unter die Haube - was die Leute nicht tun, aber das sollten sie -, dann sieht man so viele Dinge, die sich verändert haben."

„Alleine schon die Tatsache, dass die Möglichkeiten zur Individualisierung so viel umfangreicher sind, basiert auf einer kompletten Überarbeitung der Handhabung von Assets", so Bach. „Natürlich könnte man in Zukunft darauf aufbauen, aber wir sind so verrückt, dass wir uns vermutlich neue Sachen ausdenken, die nicht mit dem kompatibel sind, was wir heute machen."

„Wir wollen immer bis an die Grenzen und darüber hinaus gehen. Wir denken uns nicht, 'oh, Battlefield wird sich schon von selbst verkaufen, lasst uns etwas Halbherziges machen.' Es ist eine echte Herausforderung."

Battlefield 4 erscheint am 31. Oktober 2013 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC, später auch für Xbox One und PlayStation 4.

Quelle: Eurogamer.de

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