20. August 2013

Ihr erlebt nie zweimal dieselbe Karriere in Need for Speed: Rivals

EA hat Details zu der Art und Weise enthüllt, wie der Karrierefortschritt in Need for Speed: Rivals funktionieren soll. Wie der Publisher verspricht, werdet ihr niemals die gleiche Karriere zweimal spielen.

Wie Developer Ghost angekündigt hat, wird ein Durchgang des Systems zwölf Stunden dauern. Das sind sechs Stunden als Cop und sechs als Rennfahrer, wie Creative Director Craig Sullivan gegenüber Eurogamer während eines Events bei Ghost in Göteborg verriet.

In Rivals könnt ihr eine komplette Karriere aufseiten der Polizei und eine aufseiten der Rennfahrer absolvieren.

Karrierefortschritte als Cop erfordern das Erfüllen von Aufträgen, die in einer Liste mit bis zu sechs Aufgaben in der Spielwelt zu finden sind. Sullivan bevorzugt einen Vergleich zu unterschiedlichen Speisekarten in einem Restaurant, von denen jede einen eigenen Geschmack abdeckt.

Ihr habt jederzeit die Wahl zwischen drei Aufgabensets, aus denen ihr wählen könnt. Sobald ihr eines beendet, dürft ihr ein Neues aus drei Listen wählen.

Der Fortschritt als Rennfahrer funktioniert im Prinzip genauso, nur dass man hier statt Aufträgen Rennlisten abhakt. Man wählt aus drei möglichen Sets seinen Favoriten, jedes Set dreht sich um unterschiedliche Schwerpunkte. Eine Rennliste könnte sich zum Beispiel mehr um Rennen und Zeitfahren drehen, eine andere stellt eher Verfolgungsjagden in den Vordergrund. Eine könnte sich auch um fahrerisches Können und das Einsammeln von Extras drehen. Für Aufgaben- und Renn-Sets gibt es Hunderte mögliche Faktoren.

"Als Rennfahrer hat man zu jedem Zeitpunkt seiner Karriere drei verschiedene Arten von Gameplay zur Auswahl, um seine Karriere zu pushen", so Sullivan. "Alternativ gibt es auf der anderen Seite drei verschiedene Sets als Polizist."

"Das bringt Vielfalt ins Spiel und ins Renngenre, wo man sie sonst eher nicht findet. Man langweilt sich normalerweise schnell. Ich spiele gern Forza und Gran Turismo, aber hier fährt man entweder Rennen auf Zeit oder absolviert vielleicht einen Lizenztest. In Forza Horizon gab es etwas mehr Vielfalt, aber im Grunde nicht so viel mehr als gewöhnlich und schon gar nicht als Cop. Die Vielfalt ergibt sich aus der Möglichkeit, jederzeit zwischen den Seiten zu wechseln und bei beiden eine große Anzahl verschiedener Aufgaben präsentiert zu bekommen, sodass man jederzeit genau dem Weg folgen kann, dem man folgen möchte."

Zum Karrierefortschritt in Rivals gehört auch eine Hintergrundgeschichte, die mittels Zwischensequenzen erzählt wird und euch durch die Kampagnen von Cop und Rennfahrer ziehen soll. Mehr dazu werde man später verraten. Trotz der gleichen Geschichte wird der Pfad jedes Spielers ein anderer sein, so Sullivan. Zwischen fünf und sechs Stunden Story wären aufseiten der Cops und Rennfahrer im Spiel, was ungefähr 20 Sets als Polizist und 20 als Rennfahrer entspräche. Sobald man die alle erledigt habe, könne man jederzeit zurückkehren und die Aufträge spielen, die man zuvor ausgelassen habe. Der Wiederspielwert sei enorm, so Sullivan.

"Es handelt sich nicht um PR-Bullshit, wenn wir behaupten, dass sich das Spielerlebnis nicht wiederholen wird."

Ghosts Craig Sullivan

Sullivan betont, dass das System für den Karrierefortschritt in Rivals so konzipiert wurde, dass möglichst viele Spieler gleichzeitig unterwegs sein können, ohne das Spiel drum herum zu beeinträchtigen, wodurch sich alles nahtlos in das bereits angekündigte AllDrive-System von Rivals einfügt.

"Jamie (Keen, Designer) könnte zum Beispiel zu spielen anfangen und er ist bei Auftrag Nummer eins", erklärt Sullivan. "Er hat vielleicht nur fünf Minuten gespielt, ist aber mit mir befreundet. Ich bin schon halb durch das Spiel und als Rennfahrer unterwegs. Jeder von uns tut andere Dinge, aber das Coole an AllDrive ist, dass wir uns gleichzeitig in der selben Welt befinden, unseren Fortschritt mit uns nehmen und uns abhängig von unseren Aufträgen begegnen - was wundervolles Chaos erzeugt. Zum Beispiel könnte Jamie als Cop unterwegs sein und einen Typen jagen, wobei er mir während meines Rennens in die Quere kommt."

Alles werde dynamisch passieren und man werde nie zweimal das Gleiche erleben, wie Sullivan betont. Die KI sei unterwegs in der Welt, Spieler seien unterwegs in der Welt, jeder nehme jeden aufs Korn, sogar die KI werde sich selbst jagen. Alles sei organisch, und wenn sich zwei Ereignisse überlappen - das können Rennen sein oder Verfolgungsjagden oder einfach nur zwei Spieler, die anderweitig interagieren - werde das ein Spielerlebnis wie nie zuvor bedeuten. "Es handelt sich nicht um PR-Bullshit, wenn wir behaupten, dass sich das Spielerlebnis nicht wiederholen wird", so Sullivan.

In den Fortschritt werde außerdem noch Need for Speeds AutoLog-System einbezogen, das vergleicht, wie schnell man eine Aufgabe im Vergleich zu anderen Spielern erledigt hat und das Ergebnis auf lokalen und weltweiten Leaderbords veröffentlicht.

Ghost habe noch nicht darüber entschieden, wie viele Spieler gleichzeitig in derselben Spielwelt unterwegs sein können, aber es sei die Rede von sechs auf der aktuellen Konsolengeneration und etwas mehr für PC und Next-Gen.

Need for Speed Rivals erscheint am 19. November 2013 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC, außerdem sind Xbox-One- und PS4-Versionen geplant.

Quelle: Eurogamer.de

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