24. Juli 2013

Mass Effect: BioWare-Künstler spricht über verworfene Ideen und zeigt Artworks

BioWares Designer Matt Rhodes hat in seinem Blog eine Reihe von Artworks zur Mass-Effect-Trilogie (und Dragon Age) veröffentlicht und spricht nebenbei auch ein wenig über frühe Ideen für die Serie und bestimmte Charaktere.

Sehr früh hatte man beispielsweise einmal die Idee, dass Shepard selbst Reaper-Technologie nutzen müsste, um am Ende erfolgreich zu sein. Also in etwa das, was Saren in Mass Effect 1 tat.

Letzten Endes wäre es dann zu einer Konfrontation gekommen, die der im ersten Teil ähnelt und Shepard bekäme es mit einem neuen menschlichen Spectre zu tun. Also entweder Ashley oder Kaidan, abhängig von eurer Wahl in in Mass Effect 1.

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Die Artworks, die Rhodes zeigt, reichen bis zu den Anfängen der Serie zurück. Unter anderem arbeitete er etwa an mehreren Designs für Talis Gesicht - als selbiges noch "kein großes Thema" war.

Alles in allem strebte er ein außerirdisch anmutendes Design mit weißer Haut und katzenartigen Ohren an.

Einfach machte man es sich dabei jedenfalls nicht: "Die Diskussionen darüber, ob wir Talis Gesicht zeigen oder nicht, dauerten lange an. Es wurde recht häufig an verschiedenen Versionen von ihr gearbeitet", schreibt Rhodes. "Für mich persönlich war es die perfekte Gelegenheit, die Spieler verrückt zu machen. Tali war wie ein Brieffreund oder ein Freund, den ihr nur aus dem Internet kennt. Wie gut könnte ein Spieler damit umgehen - abhängig von seiner Bindung zu ihr -, wenn ihr Aussehen nicht seinen Erwartungen entspricht?"

"Wenn sie zu sehr nach Alien und etwas zu abstoßend aussähe, würden sich ihre Gefühle verändern? Oder würden ihre Persönlichkeit und ihre Geschichte ihr Aussehen in den Hintergrund drängen? Es ist jedenfalls ein interessantes Thema und ich hoffe, wir finden andere Wege, um diese Frage zu stellen."

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Schlussendlich zeigte man Talis Gesicht in Mass Effect 3 - zumindest denjenigen, die eine Romanze mit ihr begonnen hatten. Dass man dafür jedoch ein abgeändertes Stockfoto verwendete, machte viele Fans nicht glücklich.

Weitere Bilder zeigen etwa andere Versionen des Endgegners aus Mass Effect 2, zum Beispiel in Form eines Säuglings.

Weiterhin sind mehrere Entwürfe für die humanoide Version von EDI aus Mass Effect 3 zu sehen - unter anderem mit Designs, die mehr an klassische Roboter als an Menschen erinnern.

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Quelle: Eurogamer.de

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