27. Juni 2013

Xbox 360: Microsoft verlangt von Entwicklern keine Gebühr mehr für Updates

Microsoft verlangt von Entwicklern keinerlei Gebühren mehr für Updates ihrer Xbox-360-Spiele, wie mehrere Entwicklerquellen gegenüber Eurogamer angegeben haben.

Demnach hat man diese Veränderung bereits früher in diesem Jahr im Stillen vorgenommen, nachdem Entwickler zuvor über Jahre hinweg zehntausende Dollar für ein Update zahlen mussten.

Den Quellen zufolge bleibt es weiterhin dabei, dass Microsoft eine Gebühr für das erstmalige Einreichen eines Spiels zum Zertifizierungsprozess verlangt. Bisher war es so, dass die Macher anschließend ein kostenloses Update veröffentlichen konnten. In Zukunft betreffe das nun jedoch sämtliche folgenden Updates - sowohl für Arcade-Spiele als auch für Vollpreistitel.

Allerdings behält sich Microsoft das Recht vor, eine Gebühr zu verlangen, sollte ein Entwickler zu häufig ein Update aufgrund einer nicht bestandenen Zertifizierung neu einreichen. Das entspricht auch der eigentlichen Idee hinter dieser Gebühr. Microsoft wollte die Entwickler dadurch dazu bringen, so viel Zeit wie möglich in ihre Spiele zu investieren, damit sie möglichst fehlerfrei veröffentlicht werden.

In der Vergangenheit hatten mehrere Entwickler und Studios das Vorgehen von Microsoft diesbezüglich kritisiert, etwa Double Fines Tim Schafer.

Der bekannteste Fall dürfte jedoch Polytrons Fez sein. Ein Problem mit einem Patch, der bei einer kleinen Zahl von Spieler den Spielstand korrumpierte, konnte man aufgrund der erforderlichen Kosten nicht beheben.

Zu diesen neuen Entwicklungen gab Fez-Entwickler Phil Fish keinen Kommentar ab.

Ob diese Regeln künftig auch für Xbox-One-Spiele gelten, ist unklar. Microsoft wollte dazu ebenfalls keinen Kommentar abgeben.

Quelle: Eurogamer.de

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