15. Juli 2014

PlayStation 4: Sony will die Wii-Besitzer ansprechen

Sony will mit seiner PlayStation 4 vor allem auch die Wii-Besitzer ansprechen, die Xbox 360 und PlayStation 3 ausgelassen haben.

Und genau das ist laut Sonys Europa-Chef Andrew House auch eine große Gelegenheit, wie er auf der Develop Conference in Brighton im Gespräch mit Eurogamer verriet.

„Unsere große Gelegenheit ist, eine Zielgruppe sehr viel früher im Lebenszyklus zurückzugewinnen, die sich zuvor vielleicht für die Wii entschieden hat", sagt er. House zufolge ist das bereits teilweise der Fall, was mit ein Grund für die bislang tollen Verkaufszahlen der PS4 sei.

Zugleich wiederholt er das, was Shuhei Yoshida bereits gesagt hätte, nämlich dass HD-Versionen von PS3-Spielen wie The Last of US eine gute Gelegenheit seien, solche Spieler auf der PS4 zu begrüßen.

„Ich zögere, das zu sagen, denn ich weiß, dass begeisterte Spieler in Bezug darauf vielleicht die Augen verdrehen, aber mit den Neuauflagen von PS3-Franchises haben wir die Möglichkeit, eine neue Zielgruppe anzusprechen, die diese Titel noch nicht gespielt hat, weil sie diese Generation ausgelassen hat."

Dabei blickt er vor allem auch in Richtung Filmindustrie und nennt Disney als Beispiel dafür, die mit ihren klassischen Inhalten mit der Zeit immer wieder ein neues Publikum ansprechen.

„Wir als Industrie haben das historisch betrachtet noch nicht getan. Es gibt diese Leute, die nun seit zehn, 20 Jahren spielen, bei denen dieser Nostalgiefaktor zum Tragen kommt und die gerne sehen würden, wie diese Franchises zurückkehren und neu erfunden werden", so House. „Und das ist ein Bereich, in dem ich die PS4 gerne als Vorreiter sehen würde."

House zufolge hatten 40 Prozent der „Early Adopter" der PS4 zuvor kein Plus-Abo. Überhaupt hätte die Markteinführung der Konsole seiner Ansicht nach „aus den meisten Perspektiven betrachtet nicht besser verlaufen können".

„Ich blicke zurück und denke, dass wir mehrere Dinge wirklich gut gelöst haben. Und darauf bin ich sehr stolz", erklärt er. Dazu zählt er etwa, dass man an seiner Message festgehalten und die Spiele an die erste Stelle gerückt hat.

Dass die Konsole etwa auch Multimedia-Funktionen habe, sei nur von Vorteil. Je mehr Personen in einem Haushalt das Gerät anspreche, desto besser sei dies, denn so könne man womöglich noch mehr Leute für das Spielen begeistern.

Was die Verkäufe der Konsole betrifft, liege man selbst vor der PlayStation 2. Wo man wirklich steht, könne man aber erst nach einem kompletten Jahr einschätzen.

Quelle: Eurogamer.de

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