21. Juni 2014

Crytek in ernsten Schwierigkeiten

Was ist da los bei Crytek? Grund zur Besorgnis liefert ein heute bei der Gamestar veröffentlichter Report mit der Überschrift "Die Geier kreisen über Crytek".

Der Text ist derzeit nur für Gamestar-Plus-Abonnenten abrufbar, daher hier einige der Kernaussagen (via NeoGAF):

Im April des Jahres stand das Studio angeblich an der Schwelle zum Bankrott, bevor man eine lebensrettende Finanzierung auftreiben konnte. Das 1999 in Coburg gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit knapp 800 Mitarbeiter, zu denen mit ziemlicher Sicherheit auch die vielen Tochterstudios zählen, unter anderem in Ungarn, der Ukraine, in Seoul und England. Einige davon gingen aus der Übernahme ehemaliger Entwicklerteams wie Free Radical Design, Black Sea oder Vigil Games hervor.

Nun steckt Crytek mit diesem riesigen Verbund in finanziellen Schwierigkeiten, wie es in dem Report heißt. Laut Mitgründer Avni Yerli sei die weitere Finanzierung erst einmal gesichert, aber es klingt jetzt nicht danach, als sei das ein Ding für die Ewigkeit.

Crytek redete mit Microsoft über Ryse 2, dessen Vorgänger exklusiv für die Xbox One erschienen war, offensichtlich wurde man sich aber nicht einig. Es heißt, Microsoft wollte die Markenrechte haben und Crytek sie nicht aufgeben.

Weitere Probleme entstanden dadurch, dass sowohl die Schritte auf dem Free-to-play-Markt (unter anderem mit dem im Oktober veröffentlichten Shooter Warface) als auch das Lizenzgeschäft mit der Cry-Engine nicht so liefen, wie man sich das erhofft hatte. Auch hätten Crysis 3 und Ryse nicht die gewünschten Verkäufe erreicht.

Derzeit entwickelt Crytek unter anderem Homefront 2, die Fortsetzung eines Shooters, dessen Rechte man sich im Rahmen der Versteigerung der THQ-Assets sicherte.

Quelle: Eurogamer.de

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