18. Juni 2014

Alien: Isolation ist etwa 15 Stunden lang

Nach Entwicklerangaben ist die Kampagne von Alien: Isolation in etwa 15 Stunden lang und die Struktur gleicht der eines Metroidvania-Spiels, das Erkundung und erneute Besuche in früheren Bereichen belohnt.

Dies entlockte Angry Joe Lead Game Designer Gary Napper in einem Interview.

"Tatsächlich ist das Spiel in etwa 15 Stunden lang, weil wir so viel mit der Handlung und all den verschiedenen Mechaniken des Aliens machen. Darüber hinaus gibt es auch noch andere Bedrohungen auf der Station, wir haben eine wirklich lange Geschichte, die sich im Verlauf entfaltet."

"Außerdem ist es ein bisschen wie Metroidvania-Spiele, in denen man eine lineare Geschichte erlebt, aber auch an bereits besuchte Orte zurückkehren und diese erkunden kann. Dort kann man dann neue Dinge finden und entdecken und sogar neue Bereiche öffnen. Man kann viel machen in dieser Welt", erklärt Napper.

Allerdings sei die Spieldauer natürlich auch relativ. Jemand, der nichts tut, was das Alien auf ihn aufmerksam macht, kann "Ewigkeiten spielen, ohne das Alien überhaupt zu sehen", diese Leute könnten das Spiel "recht schnell" beenden.

Die Länge ist tatsächlich ein interessanter Punkt bei dieser Sorte Spiel: Zum einen macht man sich natürlich immer Sorgen, das Erlebnis zu schnell hinter sich zu bringen. Auf der anderen Seite besteht bei einer zu langen Spieldauer auch und gerade bei Horrorspielen die Gefahr, dass sich der Schrecken abnutzt und man die Höhepunkte arg abgestumpft meistert. Eigentlich sollte die Spannungskurve im Optimalfall ja genau umgekehrt verlaufen.

Alien: Isolation sieht bis hierhin trotzdem einfach umwerfend aus. Ich drücke die Daumen, dass Creative Assembly die richtige Balance aus Länge und Wirksamkeit getroffen hat.

Quelle: Eurogamer.de

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