26. Februar 2014

RedLynx verteidigt Mikrotransaktionen in Trials Frontier

Entwickler RedLynx hat die Integration von Mikrotransaktionen im kommenden Mobile-Titel Trials Frontier verteidigt.

Wie RedLynx-Chef Tero Virtala im Gespräch mit Eurogamer angibt, sei das Free-to-play-Modell nötig, um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen und somit auch die Marke insgesamt weiter wachsen zu lassen.

„Wir haben uns genau überlegt, wie wir Trials zum ersten Mal auf Mobile-Geräte bringen", so Virtala. „Wir haben versucht die Zielgruppe zu verstehen, in welche Richtung die Plattform sich entwickelt und welche Art von Spiel wir entwickeln sollten, um einerseits eine große Zahl von Spielern, aber auch unsere Kern-Zielgruppe zu erreichen - und natürlich auch uns selbst als Spieler."

Das Ganze als kostenpflichtige App zu veröffentlichen, sei ein Ansatz gewesen. Allerdings habe man festgestellt, dass Spiele, die „vier oder fünf Euro kosten, nur einen Bruchteil des Marktes ansprechen."

Wenn Trials Frontier erscheint, wird man es kostenlos runterladen können. Um den Tank eures Motorrads wieder aufzufüllen, müsst ihr Ingame-Münzen bezahlen, die ihr euch einerseits durch das Spielen verdienen, andererseits aber eben auch mit echtem Geld kaufen könnt. Das damit nicht jeder Fan glücklich sein wird, allen voran auch in Anbetracht des Spielkonzepts der Reihe, dürfte da nicht überraschen.

Alles in allem hat man zwei Jahre an dem Titel gearbeitet, was für ein Mobile-Spiel durchaus einen langen Zeitraum darstellt.

„Wir haben ein eigenes Team, das an Trials Frontier gearbeitet hat und sie lieben die Trials-Spiele", erklärt er. „Wir machen die Trials-Spiele für die Spieler, aber gleichermaßen auch für uns selbst. Ich denke, wir haben eine gute Balance gefunden, aber das ist auch einer der Gründe dafür, warum es mehr als zwei Jahre gedauert hat, einen Mobile-Titel auf den Markt zu bringen. Für uns war es sehr schwierig, die richtige Balance zu finden, aber wir glauben, dass wir es geschafft haben."

Gleichzeitig betont Virtala, dass es im kommenden Trials Fusion, das für PC und Konsolen erscheint, keinerlei Mikrotransaktionen geben werde.

„Ja, die Spielewelt verändert sich, es gibt neue Plattformen und Geschäftsmodelle - und natürlich müssen wir daraus lernen. Trials Frontier ist unser Ansatz für Mikrotransaktionen und free-to-play. Wir wollten nicht bei Fusion mit neuen Geschäftsmodellen experimentieren."

Letzten Endes hofft Virtala, dass auch die Fans Frontier zumindest mal eine Chance geben.

„Ich würde die Spieler bitten, es einfach mal auszuprobieren. Dann werden sie merken, dass sie nichts kaufen müssen, was sie nicht wollen. Sie können sich noch immer mit anderen Spielern messen. Wenn sie gut genug sind, können sie noch immer oben in den Leaderboards landen. Aber natürlich hoffen wir auch, dass sie irgendwann, obwohl sie es nicht müssen, etwas kaufen - damit das Spiel zumindest etwas einbringt!"

Die alleinige Entscheidung darüber liegt aber natürlich „bei den Spielern selbst", sagt er.

Quelle: Eurogamer.de

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