02. August 2012

2Ks Hartmann: Spiele müssen fotorealistisch werden, um neue Genres zu öffnen

Um wirklich neue Genres öffnen zu können und damit die Industrie das nächste Level erreicht, braucht es nach Ansicht von 2K-Games-Chef Christoph Hartmann eine fotorealistische Grafik.

Hartmann zufolge haben Filme in diesem Bereich immer noch einen Vorteil, weil sie einfach starke Emotionen wie Traurigkeit oder Liebe vermitteln können. In Spielen sei das schon eine schwierigere Aufgabe, weswegen auch die meisten Entwickler sich Action-Spielen oder Shootern zuwenden würden, da diese schlicht eine sichere Sache seien.

"Ein Erlebnis wie in Mission Impossible in Spielen nachzubilden, ist einfach. Emotionen wie in Brokeback Mountain darzustellen, ist schwierig - oder zumindest ein sehr sensibles Thema in diesem Land... Es wird sehr schwierig sein, sehr tiefe Emotionen wie Traurigkeit oder Liebe darzustellen, Dinge, die Filme antreiben", sagt er im Gespräch mit GamesIndustry.

"Bis Spiele nicht fotorealistisch sind, wird es sehr schwierig sein, neue Genres zu öffnen. Wir können uns wirklich nur auf Action-Titel und Shooter konzentrieren, diese sind derzeit einfach am bestenf für die Konsolen geeignet."

"Um die Industrie dramatisch verändern und ein ganzes Spektrum an Emotionen darzustellen, müssen wir definitiv erst an den Punkt gelangen, an dem Spiele fotorealistisch aussehen. Dann haben wir diesen Endpunkt erreicht, an dem vielleicht auch die finale Konsole entsteht."

Quelle: Eurogamer.de

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